Matthaeus 24,35
Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen
Sich von der Welt lösen
„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.“ (1Röm. 12.2)
„Seid nicht gleichförmig dieser Welt“
In erster Linie ist die Welt die Plattform auf der die Weltordnung ihre Wirkungen entfaltet und der Mensch danach lebt. Der Mensch möchte hier auf Erden eine hohe Karriereleiter aufstellen und darauf hinaufsteigen, bis er den Zenit erreicht hat, den er sich selbst gesetzt hat. Unter anderem bietet die Welt unumgänglich viele Möglichkeiten um sich, zu erfreuen. Seien es materielle oder emotionale Dinge, das eine schliesst das andere nicht aus. Man kann sich auf viele Art und Weise die Zeit so schmücken, dass einem die Zeit nicht verschwenderisch vorkommt, weil man sich mit Hobbys oder sonst welchen „Leidenschaften“ befasst. Gesellschaft, Politik, Wissenschaft, Mode und Religion sind die vielschichtigen Interessen des Menschen, und wenn er sich nicht in eines dieser Dinge vertieft, bietet ihm ja die Social Media die Möglichkeit, sein Interesse an sich selbst auszuschöpfen oder zu geniessen. Wenige Christen aber haben geöffnete Augen, um, durch das Wort Gottes und der Salbung des Heiligens Geistes, zu erkennen, was die Welt wirklich ist ! Viele Christen nehmen an, dass allein durch die Bekehrung, man sich von diesem weltlichen Vergnügen gelöst hat, und somit aus dem System Satans entronnen ist. Dem ist aber nicht so, weil wir nach wie vor dem Weltsystem angehören, wie vor der Bekehrung. Im Unterschied aber, dass nun der Feind nicht dieselbe Macht hat, um uns in seinem System zu versklaven.
Keine Versklavung bedeutet, dass wir keine Gemeinschaft mit der Welt pflegen oder suchen sollten. (2.Korinther 6,15):
„15... und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? 16 und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: "Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein".
All diese Dinge sind grundsätzliche Unterschiede, die nicht miteinander harmonisieren. Aber wenn die dem HERRN entgegengesetzten Unterschiede, ständig untereinander konkurrenzieren und teilweise auch überhandnehmen, lässt sich daraus schliessen, dass der „bekennende“ Christ die Welt mehr liebt als den HERRN. Was empfindet ein solcher Christ, wenn er im Jakobusbrief Kapitel 4 Vers 4 liest - „Wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun irgendein Freund der Welt sein will, stellt sich als Feind Gottes dar“? Versucht er nun die Welt und die Freundschaft zu ihr in tolerierbaren Massstäben zu definieren? Oder ist er sich dem Begriff Welt überhaupt kundig? Es gibt so einige Versuche sich von der Wahrheit zu distanzieren, aber keine Möglichkeit sich vor dem HERRN zu verbergen. Denn alles wird zu seiner Zeit offenbart und alle werden vor dem Richterstuhl mit dem konfrontiert, was sie zu verbergen versuchten (2.Korinther 5,10).
als er die Fürstentümer und die Gewalten ausgezogen hatte, stellte er sie öffentlich zur Schau, indem er durch dasselbe über sie einen Triumph hielt.
Für wahre Gläubige ist die Welt und deren Weltsystem ein verdorbenes Werk des Teufels. Auch wird er als Herrscher der Welt im Matthäusevangelium Kapitel 4 Vers 9 dargestellt: „ Alles dieses (die Welt) will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst.“. Dank des triumphierenden Sieges des HERRN Jesus Christus auf Golgatha, über den Feind, die Fürstentümer und den Gewalten in den Lüften ( Kol 2.15) , wurde dem Gläubigen, durch den Heiligen Geist, die Möglichkeit gegeben, um zu erkennen, unter welcher Gefangenschaft sich der Mensch befindet, solange er sich geblendet dem hergibt, der die Welt beherrscht. Im Dank für diese Erkenntnis und in der Liebe zum HERRN weigert sich der wahre Christ, Teil dieser Welt zu sein. Nicht nur, weil er weiss, dass die Welt unter der Herrschaft des Feindes steht, sondern ebenfalls, weil er weiss, dass sein Bürgertum nicht von dieser Welt ist, sondern seine wahre Bürgschaft im Himmel hat. Der Wiedergeborene denkt: „ Widme ich nun meine Gedanken und mein Herz den irdischen Dingen, so werde ich Feind des Kreuzes Christi sein !“
Bis hierhin wurde die Welt vorgestellt, jetzt folgen weltliche Handlungen die es zu rmeiden gibt. :
1 Social-Media = dient zur Selbstverherrlichung, Erhebung über Gott.
2 Antiautoritäre Erziehung der Kinder
3 Medien Konsum, TV, auffälliger Internetkonsum
4 Unsittliche Kleidung ( Frauen die ihre Haut betonen / Männer die sich feminin Kleiden. Zu gepflegt (Den Uhrsprung findet man im Aufschwung des Homosexuellen-Lifestyles in den 80’ern)
5 Unsittliche Musik / Moderner Worship
6 Karriere vor Familie (Angst vor Verantwortung / Selbstprofit = Angst vor Aufopferung)
7 Geschlechtsverkehr vor der Ehe / Konsum Pornographie
8 Toleranz und Akzeptanz für neues (der Gutmensch)
So mancher sieht in einigen Punkten Dinge, dies es zu tolerieren gibt. Aber es ist mit dem Wort Gottes zu widerlegen:
Punkt 1 Social-Media
(2.Mos20,3)
„Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.“
Selbstverherrlichung ist Götzendienst und dies ist eine Sünde (siehe Kapitel 1 Hochmut)
Punkt 2 Antiautoritäre Erziehung der Kinder
„Ihr Kinder, gehorchet euren Eltern in allem, denn dies ist wohlgefällig im Herrn.“ (Kol 3,20)
„Wer seine Rute spart, hasst seinen Sohn, aber wer ihn lieb hat, sucht ihn früh heim mit Züchtigung.“ (Spr. 13,24)
Wer den Kindern zu viel Freiheit, Entscheidungs- und Mitbestimmungsrecht schenkt, muss damit rechnen, dass sie einst dem HERRN nicht gehorchen werden. Die antiautoritäre Erziehung hat bereits ihren Anfang in den 1960er und in den 1970er Jahren. Diese vom Feind getriebene Reformpädagogik ist einer der grössten Rebellionen gegenüber Gottes Willen und hinterliess grosse Wunden, die in unserer Gesellschaft nicht mehr heilbar sind. Sie ist der Grundkern des Übels in fast allen Bereichen des menschlichen Handelns (Behaviorismus). In der Familie, Arbeit und natürlich für den treu ergebenen Glauben an Jesus Christus. Um das Wohl der Kinder zufrieden zu stellen, werden sogar teilweise Gottesdienste nur dann besucht, wenn die Kinder Lust haben. Oder es werden «Weltfreundliche Gemeinden» gesucht, die das Kinderprogramm so gestallten, dass es den Kindern Freude bereitet. Auch hier setzt sich der Mensch eigene Massstäbe und ignoriert den Willen Gottes.
Punkt 3 Medien Konsum
(1Kor 6,12b)
„Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen“
„Alles“ beschreibt nicht das Mass, dass dem HERRN ein Gräuel ist. Es bezieht sich auf ein Mass, welches den Menschen schlussendlich nicht zu einem götzendienerischen Suchtverhalten führen soll. Ein Glas Wein zum Essen oder auf einem Fest , ist, solange es nicht überhand nimmt, wohl kaum das, was der HERR uns verbietet. Auch wenn uns alles erlaubt ist, gibt es trotzdem Gottes Massstäbe. Durch diese Massstäbe werden für einzelne Dinge Grenzen gesetzt, die, bevor man sich auf sie einlässt, geprüft werden sollten. Wie wunderbar uns das Wort stets zur Hilfe dient. In Betrachtung der geistlichen Tugenden in Philipperbrief Kapitel 4 Vers 8 haben wir sogar eine Checkliste auf der man alle Dinge abwägen kann.
8 „Übrigens, Brüder, alles was wahr (1), alles was würdig (2), alles was gerecht (3), alles was rein (4), alles was lieblich (5) ist, alles was wohllautet (6), wenn es irgend eine Tugend und wenn es irgend ein Lob gibt, dieses erwäget. 9 Was ihr auch gelernt und empfangen und gehört und an mir gesehen habt, dieses tut, und der Gott des Friedens wird mit euch sein.“
1 wahr = Entspricht das was wir sehen, hören und tun der Wahrheit?
2 würdig = Ist das was wir sehen, hören, tun würdig vor den Augen Gottes gemäss seinem Wort – seinen Massstäben.
3 gerecht = Haben wir Hochachtung vor dem Wohl anderer Menschen in unseren Augen? Entspricht es wirklich den Gedanken Gottes?
4 rein = Sind die Dinge rein die wir sehen, hören oder tun, sodass sie den Geist nicht betrüben? – Wie zum Beispiel, Horrorfilme, Soaps, Pornographie, Castingshows wo auch immer Nacktheit und Unreinheiten gezeigt werden. Sind meine Gedanken moralisch gut, sauber und anständig?
5 lieblich = lieblich für Gott und nicht für das Fleisch. Melancholisch, wonnetrunkene Momente die durch Musik hervorgerufen werden, sind ein trügerisches Bild von Glücksempfinden. Dieses immer wieder zu suchen, nimmt einen das Bewusstsein über das beständige Glücksempfinden unter dem Segensgenuss Gottes weg. Sind meine Gedanken dazu angetan Konflikte zu vermeiden?
6 wohllautet = Ist das, was ich denke und sage, für andere positiv und aufbauend? Bin ich gewollt meine Zunge zu zügeln? Werden alle Dinge durch diese Punkte geprüft, so kommt man an das von Gott gewollte Mass von „Alles“.
Punkt 4 Unsittliche Kleidung
„Desgleichen auch, dass die Frauen in bescheidenem Äußeren mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit sich schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung,(1. Petrus 3.3-5) 10 sondern was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke. (1.Timo 2,9) - Die Mode ist ein in sich immer weiter entwickelnder Prozess des Zeitgeschmacks. „ Sie geht mit der Mode!“ heisst das Sprichwort. Mit Mode werden also in der Regel eher kurzfristige Äußerungen des Zeitgeistes assoziiert. Hingegen werden solche Dinge, die sich über längere Zeit als Mode bewahren konnten, als Klassiker bezeichnet. Jede neue Mode etabliert neue Verhaltens-, Denk- und Gestaltmuster und jede neue Mode bringt damit neue Wertungen mit sich und bewertet damit auch bestehende Phänomene der menschlichen Umwelt immer wieder neu.
Paulus sagt ausdrücklich im Römerbrief Kapitel 12 Vers 2, dass wir nicht gleichförmig dieser Welt sein sollten. Darüber noch, erwähnt er, den früheren Wandel mit dem Zeitgeist (Eph. 2.2), der in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. Für den Wiedergeborenen ist es nun keine Unwahrheit, dass die Mode ein Produkt des Zeitgeistes ist, den es zu meiden gilt. Also müssen sich Frauen wie auch Männer sittsam kleiden. Keine hautengen Hosen für Frauen (der Feminismus ist wider Gottesschöpfungsordnung und verlangt heute, das Tragen männlicher Kleidung - der weiblichen Figur hauteng angepasst = sich lösen von Schamhaftigkeit). Oder als Beispiel für den Mann: Keine gezupften Augenbrauen, keine Ohrringe, keinen überdimensional durchtrainierten Körper ohne Bein - oder Brusthaare. Dies alles ist der Überbleibsel des Homosexuellen-Lifestyles Aufschwung in den 80`ern Jahren, als man sich von dem naturellen Bild des Mannes löste und sich gleich der äusserlichen Pflege des weiblichen Geschlechts hingab. Diese damalige Subkultur, die ihren Anfang in New York hatte und den sogenannten Sozialtypus Castro Street Clone ( der enge anliegende Jeans trägt ), prägt bis heute das äusserliche Bild des modernen Mannes. Wie die Frau heutzutage durch den Zeitgeist gedrängt wird, das zu tun, was dem HERRN ein Anstoss ist, tut es der Mann ebenfalls.
Zur Gottesfurcht bekennen = Gottesfurcht / ist die Frucht einer echten Bekehrung (Jer 32,37-41) / ist eine Voraussetzung für wahren Gottesdienst (Heb 12,28) hat immer Segen zur Folge (Ps 33,18; 34,9; 61,5; Spr 14,26.27; Pred 8,12; Lk 1,50) ist Ehrfurcht und Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes (Jes 66,2; 3. Mo 19,32).
Eine gottesfürchtige, gläubige Frau wird auch das Tragen von Männerkleidung vermeiden, das ihrem Gott ein Gräuel ist (vgl. 5Mo 22,5). Sie wird stattdessen danach trachten, ihr Frausein nach Gottes Schöpfungsordnung durch züchtige und weibliche Kleidung zu bezeugen, und das geschieht in unserer Kultur am besten und klarsten durch anständige Röcke oder Kleider.
Punkt 5 Unsittliche Musik
(Hebr 13,15)
„Durch ihn [Christus] lasst uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“
Wahre Anbetung ist dem HERRN ein Opfer darzubringen, dass nicht auf fleischlich- stimulierten Gefühlsempfinden basiert, sondern aus der Nüchternheit im geistlichen Zustand (1.Thess 5,6). Dieses Gefühlsempfinden ist eine „Euphorisch, mystische-schwärmerische Gefühlsorientierung = eine Ehrfurchtslosigkeit dem heiligen Schöpfer gegenüber. In solch einem Zustand, der durch die Monotonen – Rhythmen, die die linke Hirnhälfte ausschalten und die rechte Hirnhälfte aktivieren, welche für Gefühl und Fantasie zuständig ist, kann kein wahrhaftiger Dank für unser Heil, dargebracht werden. Aber die Täuschung ist perfekt.
So soll jeder im Geist geborene Christ diese Dinge prüfen, ob diese Musik dem HERRN, den Lob darbringen kann, den er verdient hat.
Punkt 6 Karriere vor Familie
Was sagt die Bibel über die Pflichten des Haushalt, Mutterschaft und Ehe?
(1. Tim 5.14)
„Ich will nun, dass jüngere Witwen* heiraten, Kinder gebären, Haushaltung führen, dem Widersacher keinen Anlass geben der Schmähung halber.
Ich will ( βουλεμαι ) = Ratschluss - apostolische Erklärung des Ratschlusses Gottes.
Haushalt führen ( οικοδεσποτειν ) = Haus / Despot
Despot = Herrscher; [Haus]Herr = Die Frau ist Herrscher über das Haus. (Dienst ausführen)
* Betrifft nicht nur Witwen - siehe 1 Timotheus Kapitel 2.15
„Sie wird aber gerettet werden in Kindesnöten, wenn sie bleiben in Glauben und Liebe und Heiligkeit mit Sittsamkeit.“
Kindesnöten = Wahre Mutterschaft
Glauben = Hingabe zum Herrn
Sittsamkeit = Unterstellt dem Sittengesetz des HERRN.
Was sind die Pflichten des Mannes?
Epheser 5:25
" Ihr Männer, liebet eure Frauen, gleichwie auch Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat"
liebet eure Frauen: = ( αγαπειν )„agapein / göttlichen Liebe, die in der Lage ist, alle Widerstände und Treulosigkeiten zu überwinden. Sie ist immer wieder bereit, sich des anderen zu erbarmen und ihm zu vergeben. Aus dem Zusammenhang geht hervor, wie stark diese Liebe des Mannes zu seiner Frau sein muss.
1. Petrus 3.
Und ihr Männer, wohnet mit Vernunft bei dem weiblichen Teil als dem schwächeren und erweiset ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, und damit eure Gebete nicht gehindert werden.
Ehre erweisen: = In Wahrhaftigkeit die Frau für ihren Dienst loben und schätzen.
Diese Dinge sind grundlegende Punkte in einer Ehe, die ein verheiratetes Paar vor dem HERRN leben sollte. Doch der Zeitgeist der Welt drängt die Mehrheit diese Pflichten zu vernachlässigen oder gar, zu meiden. Zu viel Angst vor der Aufopferung, die primär aus der Eigenliebe ihren Uhrsprung hat.
Punk 7 Geschlechtsverkehr vor der Ehe
(1.Mose 2:24)
„Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden zu einem Fleisch werden.“
Der Mensch, getrieben von seinen fleischlichen Bedürfnissen, könnte ohne Gottes Ordnung keine moralisch begrenzte Form seines Sexuallebens haben. Gott möchte, dass wir unbefleckt eine Ehe eingehen, in dem man als reines „Eins“ zusammen kommt. Gleichfalls sollte danach das Ehebett stets unbefleckt sein (Hebr. 13,4):
„Die Ehe sei geehrt in allem, und das Bett unbefleckt; Hurer aber und Ehebrecher wird Gott richten.“
Wie wohl hat uns der Herr Jesus gesagt, dass bereits das Ansehen und Begehren einer fremden Frau in unserem Herzen Ehebruch bedeutet ( Matth 5,28) – wie Recht er doch hat. Ehebruch ist vor den Augen Gottes eine sehr schlimme Sünde (1.Kor 6,9)!
Punkt 8 Toleranz und Akzeptanz für neues
Der Gutmensch befriedigt sein Dasein, indem er Toleranz und Akzeptanz für eine Minderheit hat, die um Anerkennung bittet oder sogar fleht. Egal welche Konsequenzen diverse Erneuerungen in der Gesellschaft sich durch Reformen herauskristallisieren könnten, er sagt Ja zu Neuem und Nein zum Bestehenden. Dieses Prinzip ist das gleichwertige, wie die Akzeptanz der neuen Glaubensform in der modernen Christenheit, dass das alte konservative mit erhobenem Haupt verwirft. Gott ist nicht dort, wo Sünde ist. Gott prüft uns nach Mass (1. Korinther 10.13) – aber wir sind in der Endzeit und wir stehen unter seiner Sichtung (Auswahlverfahren – dies kann auch mit einem Casting verglichen werden) und der Läuterung (Trennverfahren zwischen Reinheit und Sünde). Jesus wird als Richter kommen! Wenn die Gemeinde Jesu kein Fremdkörper der Welt ist, tut sie der Welt ein gefallen und das ist das Ziel der Irrlehre (Epheser 4 .14). Aber nicht nur die örtliche Gemeinde sollte ein Fremdkörper sein, sondern auch jeder Einzelne, der ein Glied ist, denn wir sind dem Herrn Jesus schuldig so zu wandeln, wie er es tat.
„Wer da sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt hat.“ (1Joh 2,6)
und wenn wir sagen, dass wir Gott kennen, aber seine Gebote nicht halten, machen wir uns zu Lügner:
„Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in diesem ist die Wahrheit nicht“ (1Joh 2,4).
Jedoch der, der seine Gebote hält, indem ist wahrhaftige Liebe Gottes vollendet:
„Wer aber irgend sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollendet. Hieran wissen wir, dass wir in ihm sind.“
(1Joh 2,5)
Das Wort Gottes fordert nicht nur einmal, keine Teilnahme an diesem Zeitgeist zu haben. Ausdrücklich lesen wir im Römerbrief Kapitel 12 Vers 2 folgendes:
„Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung [eures] Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.